Orga & Begleitung


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Domschule

Die Domschule ist eine Oberschule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Zusammen mit dem kirchlichen Gymnasium Ursulaschule und dem staatlichen Gymnasium Carolinum bildet sie das Schulzentrum Dom. Fast 900 Schülerinnen und Schüler werden an der Domschule von 85 Lehrern in den Jahrgangsstufen fünf bis zehn unterrichtet. Bereits 1891 wurde eine Volksschule als Domschule des Bischofs am Herrenteichswall errichtet. Die Gründung der Realschule Dom in Trägerschaft des Bistums Osnabrück geht jedoch auf das Jahr 1977 zurück, die Schule feiert also in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Heute arbeitet sie als Oberschule, einer Gemeinschaftsschule mit Haupt- und Realschule.
Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten ist neben einem großen Ehemaligentreffen im August die Romfahrt der Schulgemeinschaft vom 22. bis 29. September. „Gemeinsam, individuell, werteorientiert“, das ist das Motto der Domschule. Wertschätzung und Respekt sollen hier das Handeln und die Haltung aller bestimmen, jede(r) soll ge- und beachtet werden: „Nehmt einander an“, weil jeder Mensch wertvoll ist. Dieser Geist soll das Schulleben am Herrenteichswall prägen.

www.domschule-os.de/

 

Als Gemeinschaft zusammenrücken

Bereits zum dritten Mal fährt die ganze Schulgemeinschaft in die Ewige Stadt. Rund 750 Schülerinnen und Schüler, 61 Lehrer, 48 Eltern sind in diesem Jahr dabei – eine Reise im XXL-Format. Aber warum fahren sie alle nach Rom? Was macht den Reiz einer solchen Pilgerfahrt aus? Eine Antwort auf diese Frage fällt der stellvertretenden Schulleiterin Sabine Müller nicht schwer: „Es ist unglaublich gemeinschaftsstiftend. Und wenn man Ehemalige fragt, was von der Schulzeit in Erinnerung geblieben ist, dann wird ganz oft als erstes die Romfahrt genannt.“ Schon jetzt merke man wieder, dass die Jahrgänge zusammenrücken, die Vorfreude alle miteinander verbinde. „Sicher kann man auch alleine nach Rom fahren oder mit der Familie. Aber spezielle Erlebnisse hat man wirklich nur in so einer großen Gruppe“, erzählt Sabine Müller begeistert und denkt dabei an die Lichterprozession und die eigene Messe im Petersdom, die Teilnahme an der päpstlichen Generalaudienz mit dem großen Banner, die gemeinsame Abfahrt und Ankunft in der langen Buskolonne und nicht zuletzt die Festivalbändchen und die gleichen T-Shirts, die auch äußerlich zeigen: „Wir gehören zusammen!“

Auch der Pilgeraspekt sei für eine katholische Schule wichtig. Es gebe einen Reisesegen, tägliche Morgenimpulse und ein eigenes Liederbuch, das auch jeder Schüler mit nach Hause nehmen darf – „da kommt vieles zusammen“. Höhepunkt sei hier natürlich die eigene Messe im Petersdom, „die auch für Kirchenferne ein besonderes Erlebnis ist. Das berührt auf der emotionalen Ebene, schafft eine positive Haltung zur Kirche“, ist Sabine Müller überzeugt (siehe auch Kategorie Geistlicher Impuls).

Um allen Schülern die Teilnahme an der Fahrt zu ermöglichen, achtet die Domschule stets darauf, die Kosten so gering wie möglich zu halten: „Die Schule hat gesponsert, wo es nötig war.“ Darüber hinaus zahlt der Förderverein die T-Shirts, Liederbücher und Eintritte – „eben das, was jeder bekommt, damit niemand leer ausgeht“, betont Sabine Müller. Und auch hier komme wieder die Schulgemeinschaft ins Spiel: „Rom beschäftigt uns ja nicht erst seit gestern. Immer wieder ist die Fahrt im Gespräch, da übers Jahr bei vielen Aktionen Geld eingenommen wird: beim Sponsorenlauf, auf dem traditionellen Erntedankmarkt oder mit der Parkplatzaktion im Advent sind Eltern, Lehrer, Schüler und Familien aktiv, um Geld für die Schulfahrt zu sammeln. In einer Projektwoche beschäftigen sich die Schüler darüber hinaus mit Rom als Stadt und Zentrum der Christenheit: Sie informieren sich gemeinsam, freuen sich gemeinsam, basteln gemeinsam und rücken Stück für Stück zusammen – als Gemeinschaft der Domschule. (afl)