Höffmann-Reisen

Die Höffmann-Reisen GmbH

Höffmann SchulreisenDie Höffmann-Reisen GmbH mit Sitz im niedersächsischen Vechta  deckt ein breites Reisespektrum ab: von der Jugendreise über die Flug-Pauschalreise hin zur individuell geplanten Fernreise. Auch große Schulfahrten werden von Höffmann organisiert und durchgeführt. Auf der Homepage schreiben die Verantwortlichen: „Eltern, Schüler, Schuldirektoren und Lehrerkollegium bringen uns ein großes Vertrauen entgegen. Schüler und Lehrer erleben sich von einer ganz anderen Seite; gemeinsame Eindrücke, gemeinsame Erlebnisse, gemeinsam unterwegs. Stress, Leistungsdruck und strenge Disziplin bleiben im Schulgebäude. Unterwegs ist man ein anderer Mensch und die Begegnung ist unkomplizierter und leichter. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wächst. Eine tolle Möglichkeit, die große Schulgemeinschaft zu fördern.“

www.hoeffmann-reisen.de

Die Fahrt genießen – ohne Benotung und besondere Begabung

Reiseunternehmer Hans Höffmann im Interview

Herr Höffmann, wie ist die Idee der Schulfahrten entstanden?

Hans HöffmannIn den Osterferien 1995 waren wir mit einer großen Jugendgruppe in den Vereinigten Staaten in Amerika. Am Samstag kehrten wir in die Heimat zurück und am Montag begann der Schulunterricht. In Nordrhein-Westfalen hatte der Unterricht jedoch bereits am Donnerstag begonnen. Viele Jugendliche hatten dennoch mit uns Amerika besucht. Als am Montag der Schulleiter in NRW erfuhr, wo die Kinder in den letzten Tagen gewesen waren, meldete sich am Nachmittag der Oberstufendirektor des Gymnasiums St. Mauritz Münster bei mir. Er beschwerte sich, dass wir eine Jugendreise über die Ferienzeit hinaus angeboten hätten. Er war empört und erzählte mir von seiner  traditionsreichen Schule, die in zwei Jahren ihr 100-jähriges Jubiläum feiere. Diese Informationen nutzte ich, um ihm spontan eine achttägige Schulreise zu verkaufen. 1997 war es dann soweit, unsere erste Schulfahrt mit über 1000 Schülerinnen und Schülern startete mit 22 Bussen in die Ewige Stadt.

Was ist das Hauptanliegen?

Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und sonstige Mitarbeiter der Schule treffen sich auf gleicher Ebene und gestalten ein großes Gemeinschaftsprogramm. Sie sind aufeinander angewiesen, profitieren voneinander und genießen Außergewöhnliches miteinander und das ohne Benotung und besondere Begabung.

Was unterscheidet eine Schulfahrt von einer Klassenfahrt?

Die Größe. Innerhalb einer Klasse kennt man sich. Innerhalb der Schulgemeinschaft mit mehr als 1000 Schülern oft nicht.

Was sind die größten Herausforderungen auf so einer Fahrt?

Die Sicherheit in allen Bereichen. Von der Busfahrt bis zur Unterkunft, von der Verpflegung bis zur Programmgestaltung, vom persönlichen Umgang miteinander bis zur Sauberkeit.

Warum ist gerade Rom der große Renner? Spricht es besonders katholische Schulen an?

Rom als Zentrum der Christenheit ist vom kulturellen und geschichtlichen Angebot sehr interessant.

Was ist nicht möglich auf so einer Fahrt?

Alkoholgenuss!

 Die Fragen stellte Astrid Fleute